top of page

Die perfekte 7-Tage-Rundreise durch Tasmanien

Autorenbild: Tasvanlife
Tasvanlife
vor 2 Stunden
4 Min. Lesezeit

Tasmanien ist ein Ort, an dem sich jede Kurve wie eine neue Entdeckung anfühlt. Schroffe Berge fallen ins türkisfarbene Meer, verschlafene Landstädtchen bieten einige der besten regionalen Produkte Australiens, und in fast unberührten Nationalparks leben Wildtiere in Freiheit. Eine Woche reicht vielleicht nicht, um alles zu sehen – aber sie ist genau richtig, um das Wesen der Insel einzufangen und ihre wilde Schönheit in entspanntem Tempo zu erleben.


Wilde Landschaft Tasmaniens zum Start einer 7-tägigen Rundreise
Foto: Tasvanlife

Diese 7-tägige Route ist als perfekte Rundtour angelegt: Start und Ziel ist Hobart, dazwischen geht es entlang der Ostküste Tasmaniens, durch das Hochland und zurück in die üppigen Wälder des Südens. Jeder Tag verbindet Abenteuer mit Zeit zum Entspannen – so bekommst du einen echten Eindruck davon, was lutruwita/Tasmanien so unvergesslich macht.


Was du für deinen Roadtrip einpacken solltest


Wanderschuhe, ein Muss für eine Rundreise durch Tasmanien
„Gute Wanderschuhe sind ein Muss“

Mit dem Campervan durch Tasmanien heißt: leicht, aber clever packen. Das Wichtigste im Überblick:

  • Festes Schuhwerk für kurze Spaziergänge und Halbtageswanderungen.

  • Sonnenschutz – Sonnenbrille, Hut und Sonnencreme (die Sonne in Tasmanien ist stark).

  • Kamera oder Handy mit viel Speicherplatz für die Landschaften und Begegnungen mit Wildtieren.

  • Wiederverwendbare Trinkflasche und Kaffeebecher – Tasmaniens Wasser gehört zu den saubersten der Welt, und für einen Kaffee lohnt sich ein Stopp immer.

  • Nationalpark-Pass (Parks Pass), ein Muss, wenn du unterwegs mehrere Parks besuchst.



Was dich unterwegs erwartet


  • Gesamtstrecke: ca. 1.300 km (komplette Rundtour)

  • Tägliche Fahrzeit: durchschnittlich 2–3 Stunden

  • Spritkosten: 350–400 AUD, je nach Fahrzeug und Route

  • Beste Reisezeit: Dezember bis April (Sommer und Herbst auf der Südhalbkugel) für warmes Wetter und lange Tage; im Winter für ruhige Wildnis und stimmungsvolle Landschaften.


Tasmaniens Straßen schlängeln sich durch Berge, entlang der Küste und durch Farmland. Die Landschaft macht jede Fahrt lohnenswert, aber auch langsamer – plane also Zeit für Fotostopps, Abstecher und unerwartete Begegnungen ein.



Tag 1: Tasman Peninsula


Starte deine Reise auf der spektakulären Tasman Peninsula. Erkunde die Port Arthur Historic Site, wo Steinruinen und Geschichten aus dem Leben der Sträflinge vor einer Kulisse aus Meer und Wald liegen. Am Nachmittag wanderst du den Cape Hauy Track (4 Stunden hin und zurück) mit weiten Ausblicken auf steile Klippen und Felsnadeln im Meer.


Klippen der Tasman Peninsula, erste Etappe der 7-tägigen Tasmanien Rundreise
Foto: Tasvanlife

Übernachtung: Campe in der Fortescue Bay, direkt am Meer.


Tag 2: Marion Bay & Maria Island


Fahre über Marion Bay nach Norden und halte unterwegs für Austern und Weinproben. Von Triabunna nimmst du die Fähre zum Maria Island National Park – einem Paradies für Wildtiere, in dem Wombats, Kängurus und sogar Tasmanische Teufel frei herumstreifen. Die Painted Cliffs sind bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight.


Landschaft auf Maria Island an der Ostküste Tasmaniens
Foto: Tourism Australia

Übernachtung: Camping direkt am Strand in der Mayfield Bay Conservation Area.


Tag 3: Freycinet National Park


Verbringe den Tag in Freycinet, der Heimat der weltberühmten Wineglass Bay. Wer eine Herausforderung sucht, wandert auf den Mount Amos mit seinen weiten Ausblicken – oder wählt den kürzeren Weg zum Aussichtspunkt. Zur Abkühlung geht’s zum Schwimmen in die Honeymoon Bay oder zum Spaziergang über den Sand der Friendly Beaches. Am Abend kannst du in Bicheno Pinguine beobachten.


Wineglass Bay im Freycinet National Park an der Ostküste Tasmaniens
Foto: Matthew Donovan

Übernachtung: Lagoon Beach Campground oder Küstencampingplätze rund um Bicheno.


Tag 4: Bay of Fires


Fahre weiter nach Norden zur Bay of Fires, bekannt für weißen Sand, türkisfarbenes Wasser und markante, mit orangefarbenen Flechten bewachsene Felsen. Verbringe den Tag mit Strandhopping, Schnorcheln oder einem Spaziergang durch The Gardens. Ostküste pur.


Mit orangefarbenen Flechten bewachsene Felsen und türkisfarbenes Wasser in der Bay of Fires
Foto: Stu Gibson

Übernachtung: Dora Point Campground, direkt am Wasser.


Tag 5: St Helens & Derby


Genieße einen entspannten Morgen am Wasser, bevor es ins Landesinnere geht. Halte an den Halls Falls, versteckt im moosbedeckten Regenwald, bevor du Derby erreichst, ein schrulliges Städtchen, das sich als Zentrum für Mountainbiken und Wellness neu erfunden hat. Buche eine Session in der schwimmenden Sauna auf dem Lake Derby – der Sonnenuntergang dort ist unvergesslich.


Derby, Mountainbike-Ort im Nordosten Tasmaniens
Foto: Tasvanlife

Übernachtung: Campe in Derby oder auf kostenlosen Campingplätzen am Fluss in der Nähe.


Tag 6: Launceston & Cradle Mountain


Fahre nach Westen durch die sanften Hügel im Norden Tasmaniens. Starte den Morgen in der Cataract Gorge in Launceston, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt: Lauf über die Hängebrücke, hol dir einen Kaffee am Kiosk oder spring kurz ins Wasser, wenn es warm ist.


Weiter geht’s nach Deloraine, einem charmanten Städtchen am Fluss, bekannt für seine Kunsthandwerker und Galerien. Unterwegs lohnt sich ein süßer Stopp auf der Christmas Hills Raspberry Farm (die Himbeer-Lattes und Pancakes sind ein Muss).


Christmas Hills Raspberry Farm bei Deloraine in Tasmanien
Foto: Danielle Prowse

Von dort geht es weiter in den Cradle Mountain-Lake St Clair National Park, eines der bekanntesten Wildnisgebiete Tasmaniens. Verbringe den Nachmittag mit alpinen Landschaften, kurzen Wanderungen und Tierbegegnungen – der Enchanted Walk und der Dove Lake Circuit sind zwei absolute Highlights. Halte in der Dämmerung Ausschau nach Wombats!


Cradle Mountain – mit dem Campervan durch Tasmanien
Cradle Mountain

Wenn die Zeit reicht, besuche das Cradle Mountain Visitor Centre, um mehr über die Geschichte und die Wanderwege des Parks zu erfahren, bevor du auf deinem Stellplatz eine Nacht unter den Sternen verbringst.


Übernachtung: Campe am Mersey River oder in der Nähe des Cradle Mountain Discovery Park – beide bieten einfachen Zugang zu den Wanderwegen des Parks und die Chance, in der Dämmerung Schnabeltiere zu sehen.


Tag 7: Hochland & Mount Field National Park


Genieße am Morgen den majestätischen Cradle Mountain, falls dir am Vortag die Zeit gefehlt hat. Danach durchquerst du das Hochland, wo Seen und windgepeitschte Ebenen ein Gefühl wilder Abgeschiedenheit erzeugen. Anschließend geht es hinab in die üppigen Wälder des Mount Field National Park, eines der ältesten Schutzgebiete Tasmaniens. Besuche die Russell Falls und spaziere über den Tall Trees Walk, wo riesige Eukalyptusbäume (Swamp Gums) über dir aufragen.

Von hier ist es nur eine kurze Fahrt zurück nach Hobart – und die perfekte 7-Tage-Rundreise ist komplett.


Russell Falls im Mount Field National Park, Tasmanien
Foto: Jason Charles Hill

Letzte Tipps


  • Buche Campingplätze früh im australischen Sommer, vor allem rund um Freycinet und Cradle Mountain.

  • Fahr vorsichtig – Wildtiere sind in der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten.

  • Unterstütze die Region, indem du unterwegs tasmanischen Kaffee, Wein und frische Produkte probierst.

  • Lass dir Zeit – die schönsten Momente entstehen oft, wenn du den Reiseplan hinter dir lässt.


✨ Bereit für dein Abenteuer? Dein Campervan wartet schon – die perfekte Art, Tasmaniens wilde Schönheit in deinem eigenen Tempo zu erleben.



Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page